Politische Arbeit
Für Autoren!

“On screen, only the writer starts with nothing but tradition and a blank page, then creates a world, populates it with characters, and tells their story. The writing, therefore, is the screen’s only act of original creativity. Every contributor after that is an interpretive artist striving for originality.”

– Robert McKee

 Politik ist die Kunst des Möglichen.
Das gilt auch für Filmpolitik.

Politik ist die Kunst des Möglichen. Das gilt auch für Filmpolitik. Einen Beruf, der im Verborgenen stattfindet, sichtbar zu machen, Werke, die nach Fertigstellung nicht fertig sind, sondern in andere Hände übergeben werden, in ihrer Eigenart zu schützen: das sind die filmpolitischen Ziele, denen ich mich im Verband deutscher Drehbuchautoren (VDD), in der Filmförderungsanstalt (FFA) und auf öffentlichen Veranstaltungen widme. Und so wie Film Teamwork ist, lassen sich auch diese Ziele nur im Kollektiv erreichen: zusammen mit Kollegen und Mitstreitern und im ständigen Werben für den Wert unserer Arbeit bei anderen Branchenkräften und Politikern.

VDD

(c) VDD
(c) VDD

Gemeinsam sind wir stark. Ein Gedanke, der nicht allen Autoren als klassischen „Einzelkämpfern“ einleuchten mag – doch er hat sich seit der Gründung des Verbands deutscher Drehbuchautoren vor 30 Jahren immer wieder bestätigt.

Ob im Ringen um die Drehbuchförderung, in Verhandlungen über gemeinsame Vergütungsregeln mit den Sendern oder bei unterhaltsamen Veranstaltungen zum Thema Drehbuch: Der VDD ist die Stimme unseres Berufsstandes, macht AutorInnen sichtbar – und kämpft übrigens auch für jene, die sich ihm nicht anschließen. Alleine komme ich weiter? Überlegen Sie noch mal – während Sie die Website unseres Verbandes besuchen, in dem ich mich seit 2007 als Vorstand und seit 2015 als geschäftsführender Vorstand engagiere…

Berlinale

(c) C. Kisorsy
(c) C. Kisorsy

Mit fast einer halben Million Besuchern das größte Publikumsfestival der Welt: Die Berlinale ist Treffpunkt der Branche und Magnet für Filmfans. Seit vielen Jahren lädt der Verband deutscher Drehbuchautoren im heißen Februar zum „Empfang der Drehbuchautoren“, auf dem die Kulturstaatsministerin die „Lola“ für das beste Drehbuch vergibt. Und einer muss ja das Mikro halten zwischen Musik, Laudationes und Dankesreden: Ich moderiere seit 2008 die Verleihung des bundesweit höchstdotierten Preises für DrehbuchautorInnen:

FFA

Die Filmförderungsanstalt in Berlin – die nationale Filmförderung, finanziert von der Branche für den deutschen Kinofilm, unabhängig von Länderinteressen. Seit 2008 habe ich als Vertreter des VDD in Vergabekommission und Drehbuchkommission an Förderentscheidungen für Drehbücher und Filme mitgewirkt. Ab 2015 hatte ich drei Jahre lang den Sitz für die Kreativen im Präsidium inne und konnte u.a. ein verbessertes Filmförderungsgesetz mit besonderem Schwerpunkt auf Drehbuchförderung mit gestalten; ab 2017 setze ich die Arbeit in der FFA als Vorsitzender des Ausschusses für Innovation und Strukturfragen fort. Details zur Förderung hier:

Drehbuchklausur

Nicht so groß wie die Berlinale, aber höher: Kitzbühels feines Filmfestival in den Tiroler Bergen bietet Independent-Entdeckungen, persönliche Begegnungen mit Filmemachern – und die Drehbuchklausur, auf der unter meiner Leitung deutschsprachige Nachwuchs-AutorInnen ihre Stoffe in einem dreiwöchigen Intensivkurs optimieren können. Der Austausch mit Kollegen in alpiner Umgebung und Vorträge von Branchenkennern und –könnern ist auch für den Kursleiter ein eindrückliches Erlebnis. Erfahrungsberichte und Zulassungsvoraussetzungen hier:

Events

Eine Debatte mit einem Game-Autor über Gegensätze und Gemeinsamkeiten beim Schreiben. Ein Werkstattgespräch mit SPIEGEL ONLINE auf dem Filmfest Hamburg. Eine Sitcom-Class in der HFF Potsdam-Babelsberg. Der bundesweite jour fixe des VDD mit Produzenten und Autoren. Eine Podiumsdiskussion auf den Medientagen zur Verantwortung und Gestaltungskraft der Öffentlich-Rechtlichen – hier geht’s zu meinen aktuellen Terminen:

Sebastian Andrae